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treibjagd harmonische schwingung drehschwindel

ich atme schwer und  schwer, so schwer.

es ist der trieb, der trieb, der trieb,

der mich  treibt,  treibt, ja dazu treibt,

mich zu stören, stören, mich zu zerstören.

27.3.07 17:51, kommentieren

was ist schon stärke...

was bedeutet schon stark zu sein. vielleicht definieren sowas nur leute, denen viel wert daran liegt, es mit starken und weniger mit schwachen leuten zu tun zu haben. vielleicht, weil sie schlechte erlebnisse mit schwachen gehabt haben. stark sein heißt vielleicht, selbstbewusst zu sein, ganz suverän hinter dem zu stehen was man sagt, stets kontern zu können, nie eingeengt werden, weil die guten argumente niemals siegen und weil vor lauter selbstüberzeugung kritik und nörgelei nicht den kern erreichen und einfach abprallen. was ist in meinen augen stark. stark ist, wer es schafft, in dieser welt ein unentdecktes parallelleben zu haben. damit meine ich anders zu denken, die welt in einer sicht zu sehen, wie sie andere kaum verstehen und erst recht nicht wertschätzen. stark sein heißt für mich zu sich zu stehen, zu seiner natürlich veranlagten seinsweise, zu seinen schwächen zu stehen und dabei doch versucht, daran zu arbeiten oder mit anderen stärken zu kompensieren. stark sein bedeutet für mich, hinter seiner meinung zu stehen, und sich nicht beugen und einschüchtern zu lassen. egal wie sich das umfeld verändert, egal wer der adressat ist, du bleibst einfach immer bei deiner ehrlichen meinung ohne den willen, es jemanden recht zu machen und deshalb deine meinung zu prostituieren. stark sein heißt für mich beharrlich zu sein in einer bestimmten eigenschaft, egal wie diese eigenschaft aussieht. und wenn es sensiblität ist. denn sensiblität ist eine große stärke und flexiblität, die ohne prostitution auskommt, erst recht. stärke heißt für mich auch, an einem ideal fest zu halten und sein verhalten stets in diese richtung zu korrigieren. sich nicht fertig machen zu lassen, das leben einfach weiter leben, vegetieren. vegetieren zu können ist eine stärke. leute die auf dem zahnfleisch über die steinwege des lebens krauchen obwohl sie keinen sinn darin sehen. stärke ist aber auch, diesen weg zu beenden, ein für alle mal. den trieb der todesangst zu überwinden.

28.3.07 15:51, kommentieren